Galerie Raphael

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Manolo Valdés

*8. März 1942 in Valencia, Spanien

Biographie

Der spanische Künstler Manolo Valdés ist bekannt für seine großen Bronzen und Ölgemälde. Er wurde 1942 in Valencia geboren. Mit 15 Jahren besucht er die „Escuela de Bellas Artes de San Carlos“ in Valencia, um 1964 die Künstlergruppe „Equipo Crónica“ zusammen mit Joan Toledo und Rafael Solbes zu gründen. Durch den Tod von Solbes im Jahr 1981 löst sich die Künstlergruppe auf und Valdés fängt an, seinen eigenen unverkennbaren Stil zu entwickeln.

 

Valdés gehört zu den wenigen großen Künstlern, die in allen Disziplinen, in der Zeichnung, der Malerei, der Druckgraphik und der Skulptur glänzen. Er beherrscht diese Disziplinen nicht nur und ist in ihnen technisch versiert, darüber hinaus ist er in allen originell: Er schafft es, jeder Technik entsprechend zu arbeiten und darin seine künstlerische Idee zu verwirklichen.

 

Valdés Kunst ist inspiriert durch seine spanische Herkunft. Motive und Formen aus Gemälden von Francisco Goya, Jusepe de Ribera, Francisco de Zurbarán und im besonderen Diego Velàzquez finden sich in seinem Oeuvre immer wieder. Er greift Motive aus der Geschichte der Kunst auf, isoliert diese aus ihrem ursprünglichen Kontext um sie dann in einer noch nicht da gewesenen und unerwarteten Form neu zu interpretieren. So findet sich die „Infantin Maria Teresa“, die Velàzquez mehrfach malt, mit ihren ausladenden Röcken und ihrer voluminösen Frisur in einigen Skulpturen von Valdés wieder.

 

Zur Druckgrafik findet der Künstler zu Beginn der 1980er Jahre, in diesen Jahren fängt er an mit Ätzradierungen zu experimentieren. Zum Ende der 80er hin entwickelt er seine Radierungen weiter und verleiht ihnen durch eingefügte Collagen eine stärkere Individualität. Seine Grafiken laden auf den zweiten Blick zum Rätseln ein, so verbindet er in seinem Werk „Pamela“ ein Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner mit Collagen von Henri Matisse und Vincent van Gogh.

 

Seit 1990 lebt und arbeitet der Künstler in New York und in Valencia. Seine Werke sind in privaten und öffentlichen Sammlungen wie dem Met Museum oder dem MoMA in New York zu finden.