Galerie Raphael

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Robert Indiana

*13. September 1928 in New Castle (Indiana), USA

+19. Mai 2018 in Vinalhaven (Maine), USA

Biographie

Robert Indiana wurde 1928 als Robert Clark in New Castle in Indiana, USA geboren. Er nahm später den Namen seines Geburtsores an. Sein künstlerisches Talent zeigte sich schon im Kindesalter deutlich und so zog er 1942 nach Indianapolis, um die Arsenal Tech, zu besuchen, eine High School mit besonders gutem Kunst Curriculum. Nach drei Jahren bei der US Air Force, studierte er dann am Art Institute of Chicago, an der Skowhegan School of Sculpture and Painting in Maine und am Edinburgh College of Art in Schottland.

 

Er zog nach New York, wo er Ellsworth Kelly kennenlernte und seiner Empfehlung folgte, sich am Coenties Slip, ehemals ein wichtiger Hafen im Südosten Manhattans, anzusiedeln und sich einer Gemeinschaft von Künstlern anzuschließen, zu der Kelly, Agnes Martin, James Rosenquist und Jack Youngerman gehören sollten. Er plünderte wie seine Künslterkollegen die verlassenen Lagerhäuser der Gegend und schuf aus den gefundenen Materialen skulpturale Assemblagen. Die Entdeckung von Messingschablonen aus dem 19. Jahrhundert führte dazu, dass er diese Skulpturen mit bunten Zahlen und kurzen, emotional aufgeladenen Wörtern versah. Die Verwendung von Zahlen und Buchstaben wurde zur Grundlage seines neuen malerischen Vokabulars.

 

Das Jahr 1966 stellte aufgrund des großen Erfolgs seiner „LOVE“ Arbeiten einen Wendepunkt in seiner Karriere dar und Indiana erlangte schnell den Ruf einer der kreativsten Künstler seiner Generation zu sein. Inspiration für seine Arbeiten, die oft nur aus einzelnen Worte mit wenigen Buchsstaben bestehen, sind Typographien von Schildern, Reklametafeln und gewerblichen Logos.
Neben seiner Tätigkeit als Maler und Bildhauer, hat er auch eine ganze Reihe von Druckgrafiken umgesetzt. Er entschied sich dabei für den Siebdruck, da dieses Medium seinen vereinfachten Formen und bunten Farben gerecht wird. Darüber hinaus erlaubt es die Wiederverwendung der Siebe für serielle Variatonen, eine gängige Praxis im Oeuvre Indianas.

 

Der Künstler verstarb im Mai 2018 in seinem Zuhause auf Vinalhaven in Maine.