Galerie Raphael

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Eduardo Chillida

*10. Januar 1924 in San Sebastián, Baskenland

+19. August 2002 in San Sebastián, Baskenland

Biographie

Der spanisch-baskische Bildhauer und Zeichner, Eduardo Chillida (1924-2002 San Sebastián) gehört zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Seine Kindheit und Jugend verbringt Chillida in San Sebastián um im Alter von 19 Jahren nach Madrid zu gehen. Dort studiert er von 1943 bis 1946 Architektur, wechselt aber 1947 an die Círculo de Bellas Arte, einer Privaten Hochschule, um dort Zeichnung zu studieren. Ein Jahr später zieht er nach Paris, wo er sich seiner Kunst widmet und seine ersten Plastiken aus Ton und Gips fertigt. 1951 zeiht es ihn zurück in seine Heimat. In der Nähe von San Sebástian, in Hernani, bezieht er ein Haus mit Atelier. Das Besondere an diesem Atelier ist die eigene Schmiede. Hier legt er den Grundstein seiner Kunst. Die dort gefertigten Arbeiten in Schmiedetechnik sind die Grundlage für spätere Plastiken aus Eisen. Eduardo Chillida ist renommiert für seine monumentalen, raumgreifenden Skulpturen aus Stahl, die sich durch ihre gewaltige Materialität auszeichnen.

 

In Berührung mit der Druckgrafik kommt Chillida durch die Galerie Maeght. 1956 widmet diese Chillida eine Sonderausgabe in deren Katalogreihe „Derrière le Miroir“. Seine ersten für sich alleinstehenden Grafiken, zwei Radierungen, entstehen 1959. Zu diesem Zeitpunkt hat sich Chillida bereits einen Namen mit seinen Skulpturen gemacht. Diese Radierungen sind der Auftakt für eine langjährige und erfolgreiche Beschäftigung mit dem Medium der Druckgrafik, besonders der Radierung aber auch dem Holzschnitt. Seine Grafiken weisen Ähnlichkeit und Parallelen zu seinem skulpturalen Werk auf, es sind jedoch keinesfalls Übersetzungen der Skulpturen in die Grafik. Diese beiden Aspekte seiner Kunst folgen seiner übergeordneten künstlerischen Leitidee; ihrem eigenen Medium entsprechend umgesetzt.